Am historischen Palmsonntag riefen die Menschen von Jerusalem Jesus zu: „Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 21,9). Dieser Ausruf stammt aus Psalm 118, der am gerade gefeierten Passahfest rezitiert wird.
Menschen, die Gott nur loben, weil er ihnen Gutes tut, werden in Psalm 118 aufgefordert, eine höhere Liga anzustimmen und ihm zu danken, weil er gut ist.
Gott ist nicht nur gut, sondern seine Gnade währt ewig.
Die Dauer der göttlichen Gnade ist ein besonderer Schwerpunkt dieses Lobgesangs. Trotz unserer Verfehlungen, Verirrungen, Anfechtungen und Zweifel hat die erlebte Gnade kein Verfalldatum, sondern währt ewiglich. Gott holt die alten bereinigten Geschichten nicht mehr hervor.
Der Einzug von Jesus in Jerusalem ist die Ouvertüre seiner Gnade, indem er die Folgen unserer Verfehlungen am Kreuz trägt und uns so die Möglichkeit gibt, versöhnt mit Gott zu leben.
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Sardes war der Ausgangspunkt der 2500 Kilometer langen persischen Königsstraße, die nach Persepolis führte. Hier wurden jüdische Kriegsveteranen angesiedelt. Die Stadt Sardes galt als Zentrum der Teppichherstellung und des Färbens von empfindlichem Wollmaterial. Goldgewinnung und Handel waren weitere wichtige Einnahmequellen.
Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Interessant ist, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten. In Vers 7, 11, 17 und 29 von Kapitel 2 steht: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“
In den ersten drei Kapiteln des Epheserbriefs macht Paulus deutlich, dass Christus in uns allen wohnt. Demzufolge müssten wir uns alle bestens verstehen und ein Herz und eine Seele sein. Doch dann überrascht es, was Paulus im vierten Kapitel schreibt: