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Viva Ebnat-Kappel

Nächste Gottesdienste:

Dienstag, 20. Oktober, 9:00 Uhr, Start Spielino

Donnerstag, 22. Oktober, 14:15 Uhr, Seniorennachmittag Wattwil / mit Hans-Jörg Rätz, Wertschätzung – Die Kraft der Anerkennung

Sonntag, 25. Oktober, 9:45 Uhr, Gottesdienst, Vom Saulus zum Paulus (Pastoren-Change Judith Stahl Wattwil / Hanspeter Obrist ist in Brunnadern)

Parallel zum Gottesdienst gibt es ein altersgerechtes Programm für die Kinder.

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Heilung bedeutet nicht Heil

Die Begegnung von Jesus mit einem Kranken am Teich Betesda in Jerusalem zeigt, dass Heilung nicht automatisch Heil (Errettung) bedeutet und in eine Beziehung zum Heiland (Retter) führt.

Betesda (Beth Chesda) bedeutet „Haus der Gnade”. Die Anlage besteht aus großen, offenen Zisternen mit mehreren Säulenhallen und liegt nördlich des Tempelplatzes. Es ist ein Ort, an dem es nicht so heiß ist und an dem man Leute trifft, die Wasser holen oder etwas waschen wollen. Hier sitzen auch Bettler, die sich von den Besuchern etwas erhoffen. Heilung bedeutet nicht Heil weiterlesen →

Welcome – Segensfeier 2026

Was ist der Grund dieser Feier? Ihr steht an der Schwelle ins Erwachsenenalter.

Im Judentum feiert man die Bar- oder Bat-Mizwa. Es ist die Feier der religiösen Mündigkeit. Die Jugendlichen übernehmen ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für ihr geistliches Leben.

In der Schweiz erreichen Jugendliche gemäß Artikel 303 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit dem vollendeten 16. Lebensjahr die religiöse Mündigkeit. Deshalb beginnt in der katholischen Kirche mit 16 Jahren die kirchliche Unterweisung.

In unserer Viva-Kirche gab es für euch bisher am Sonntagmorgen ein eigenes Programm. Mit dem Eintritt ins junge Erwachsenenalter heißen wir euch herzlich WILLKOMMEN im Gottesdienst. Ihr habt bis jetzt Welcome – Segensfeier 2026 weiterlesen →

Gerüstet fürs Leben

Ein Schluss-Statement ist immer wichtig. Paulus ermutigt: Werdet nicht nur mündig, sondern werdet stark – also vertieft euren Glauben. Aber wie? Indem wir uns schützen, um dem Teufel widerstehen zu können und füreinander beten. Dann können wir freimütig über die Liebe zu Jesus sprechen.

Was schützt uns? Wenn wir bei der Wahrheit bleiben, keine Ungerechtigkeiten tolerieren, den Glauben nicht ständig in Frage stellen lassen und nicht unheile Gedanken unseren Kopf verwirren. Wenn wir bereit sind für die gute Botschaft einzustehen und gut fundiert mit dem Wort Gottes argumentieren.

Paulus schreibt das in Epheser 6,10-24 so: Gerüstet fürs Leben weiterlesen →

Welches Gesetz?

Die Anklage von Paulus in Korinth (Apostelgeschichte 18,1-18) ist diffus: „Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt.“

Welches Gesetz ist gemeint? Die Juden wurden, wie andere Religionen, im Rahmen des „ius gentium“ respektiert, solange sie nicht gegen die öffentliche Ordnung verstießen.

Der neue  Prokonsul Gallio urteilt, dass es hier nicht um römisches Recht gehe, sondern um innerjüdische Lehrfragen.

Nach jüdischem Gesetz darf niemand anders angebetet werden, außer Gott allein. Die Verehrung des gekreuzigten Jesus als jüdischer Messias für alle Menschen erregte Anstoß. Das Kennzeichen der Jesusnachfolger ist, dass sie zu Jesus beten (Apostelgeschichte  9,14).

Paulus lädt alle Menschen zu diesem neuen „jüdischen“ Glauben ein. Es besteht nun die Gefahr, dass die Juden ihren guten Ruf verlieren und wie in Rom vertrieben werden könnten.

Mit dem Gelübde setzt Paulus ein Zeichen, dass er sich immer noch als Jude verstand.

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Führe uns nicht in Versuchung

In der Fragebox stand auf einem Zettel: „Zum Vaterunser. Wie soll man es verstehen: Führe uns nicht in Versuchung. Ich meine, dass unser Vater im Himmel das nicht macht.“

Im Jakobusbrief heißt es: „Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemand“ (Jakobus 1,13).

Was gilt nun? In der Bibel finden wir manchmal widersprüchliche Aussagen.

Der erste Tipp ist, darauf zu achten, wo und wie ein Vers eingebunden ist. Führe uns nicht in Versuchung weiterlesen →