In der Geschichte beim Teich Bethesda haben wir gesehen, dass eine Heilung nicht automatisch dazu führt, dass jemand das Heil und Jesus als den Heiland annimmt. Im heutigen Text unserer Serie „Begegnungen mit Jesus“ führt eine Heilung zu einer vertieften Sicht auf Jesus und zur Anbetung. Glauben trotz Gegenwind weiterlesen
Kategoriearchiv: Gottesdienst – Impuls
Meine Zeit steht in deinen Händen
Psalm 31,16: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Was bewegt mich, wenn du diesen Vers hörst?
Im Kontext heißt es:
„13 Ich … bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß. 14 Denn ich höre, wie viele mich verleumden: … Sie … trachten danach, mir das Leben zu nehmen. 15 Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! 16 Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich …. 17 Lass leuchten dein Antlitz über deinem Knecht; hilf mir durch deine Güte! …. 20 Wie groß ist deine Güte, HERR, die du bewahrt hast denen, die dich fürchten, und erweisest vor den Menschen denen, die auf dich trauen!“
David steckt in einer tiefen Krise. Er wird verfolgt, hat Angst, fühlt sich einsam und ist von Kräften bedrängt, die er nicht kontrollieren kann. Mitten in dieser Panik spricht David von einer anders getakteten Zeit. Er schlägt ein anderes Tempo an. Ein Tempo des Vertrauens. Er legt seine Zeit in Gottes Hände.
Auch wir kennen solche Zeiten, in denen uns alles entgleitet. „Ich bin wie ein zerbrochenes Gefäß. Ich höre, wie viele mich verleumden. Sie zerstören mein Leben.“
Wir haben die Bilder von der schrecklichen Flut in Nepal gesehen und fragen uns: Warum? Was hilft uns in solchen Situationen? David sagt: „Ich aber“ „Ich hoffe auf dich. Du bist mein Gott. Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Das Wissen, dass Gott die Zeit in seiner Hand hält, nimmt den Druck, alles im Leben selbst kontrollieren und erklären zu müssen.
Was bedeutet „meine Zeit“?
Im Kontext meint es „meine Lebenszeit“. „Sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen.“ Also nicht andere bestimmen, sondern Gott.
Das gilt für alle Lebenssituationen. Meine Zeit steht in deinen Händen weiterlesen
Jesus der Durstlöscher

Wir wollen uns von der Begegnung zwischen Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen in Johannes 4,1–26 inspirieren lassen. Im Johannesevangelium wird uns in verschiedenen Geschichten gezeigt, wer Jesus ist und wie er sich offenbart. Jesus der Durstlöscher weiterlesen
Die Taufe Jesu

Die Taufe des Johannes war ein jüdisches Reinigungsritual, das die Umkehr zu Gott ausdrückte. Mit der Taufe gaben die Menschen zum Ausdruck, dass sie ihre Wege ohne Gott bereuten und nun mit ihm leben wollten. Sie waren bereit, den Messias zu empfangen.
So heißt es in Markus 1,4–5: Die Taufe Jesu weiterlesen
Nikodemus – Neu geboren

Die Begegnung Jesu mit Nikodemus (Johannes 3,1-21) ist eine bekannte Geschichte. Ihre Details eröffnen eine mutmachende Perspektive. Nikodemus – Neu geboren weiterlesen
Einer sieht mehr

Die zehn Aussätzigen in Lukas 17,11-19 schreien nicht „Warum?“, sondern „Meister, hab Erbarmen mit uns“. Jesus bewirkt, dass Geschundene in seiner Gegenwart wieder Worte finden, weil er Hoffnung verbreitet. Sie fordern nicht Heilung, sondern sein Erbarmen.
Er fordert sie auf, sich auf den Weg zu machen. Sie glauben und vertrauen seinem Wort. Manchmal müssen wir ohne sichtbare Veränderung weitergehen.
Im Grunde war es das Schlimmste, als unrein zu gelten, da dies von Gott und den Menschen trennt.
14 Während sie hingingen, wurden sie gereinigt. 15 Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme; 16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samaritaner.
Dem Samariter wird klar, dass dieser Jesus mehr ist als ein Heiler. Der Samariter erkennt die göttliche Gegenwart in Jesus.
Im Hinblick auf den alten Streit über die rechte Gottesverehrung zwischen Juden und Samaritern (Johannes 4,20), erkennt ausgerechnet ein Verstoßener Gott und sein Heil.
Diese Hoffnungsgeschichte sagt all denen, die an Leib und Seele geschunden sind, dass die Rettung durch den Glauben größer ist als alles in unserem Leben. „Dein Glaube hat dich gerettet“ – und nicht nur körperlich heil gemacht. Wer dankt, erhält mehr.
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Glaube, der vertraut
Mit dem Wort „Glauben” verbinden wir unterschiedliche Dinge. Während der Fußball-WM macht es beispielsweise einen Unterschied, ob ich sage, ich glaube, dass die Mannschaft existiert, oder ob ich sage, ich glaube an die Mannschaft.
Der religiöse Begriff „Glaube” wird immer wieder in die erste Kategorie gedrängt, es geht jedoch in der Bibel um die zweite. Glauben bedeutet nicht, die Jesusgeschichten für wahr oder lehrreich zu halten, sondern darum, sich Jesus anzuvertrauen, auch wenn nicht alles so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben.
Das sehen wir im Bericht des Hauptmanns, der in Kapernaum auf Jesus zugeht. Jesus hat für ihn lobende Worte. Er sagt über ihn: „Bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.“
Es lohnt sich also, diese Begegnung mit Jesus genauer unter die Lupe zu nehmen. In Matthäus 8,5-13 heißt es: Glaube, der vertraut weiterlesen
Peinlichkeit beim frommen Simon
Die Begegnung von Jesus mit einer Frau im Haus des Pharisäers Simon ist voller Gegensätze (Lukas 7,36–50). Es ist Simon peinlich, dass eine Frau, deren Leben völlig daneben ist (Sünde = Zielverfehlung), ungebeten in sein frommes Haus kommt. Ihr Verhalten ist unangebracht, doch Jesus lässt sie gewähren. Peinlichkeit beim frommen Simon weiterlesen
Etwas ganz Neues hat begonnen
„Etwas ganz Neues hat begonnen“ (2.Korinther 5,17).
Was haben die Christen, was andere nicht haben? Etwas ganz Neues hat begonnen weiterlesen
Wenn Gott kommt – Pfingsten
An Pfingsten steht unser Erleben mit Gott im Mittelpunkt. Er ist nicht fern, sondern wirkt in und durch uns. Jesus sagt in Johannes 14,23: „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“
An Pfingsten wurde das Versprechen von Jesus aus Johannes 14,16-17 eingelöst: „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit, 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn erkennt. Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ Wenn Gott kommt – Pfingsten weiterlesen