„Etwas ganz Neues hat begonnen“ (2.Korinther 5,17).
Was haben die Christen, was andere nicht haben? Etwas ganz Neues hat begonnen weiterlesen
„Etwas ganz Neues hat begonnen“ (2.Korinther 5,17).
Was haben die Christen, was andere nicht haben? Etwas ganz Neues hat begonnen weiterlesen
An Pfingsten steht unser Erleben mit Gott im Mittelpunkt. Er ist nicht fern, sondern wirkt in und durch uns. Jesus sagt in Johannes 14,23: „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“
An Pfingsten wurde das Versprechen von Jesus aus Johannes 14,16-17 eingelöst: „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit, 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn erkennt. Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ Wenn Gott kommt – Pfingsten weiterlesen
Eine Geschichte aus der Bibel sorgt immer wieder für Verwunderung. Jesus wird von Marta in ihr Haus eingeladen. Sonst sind es immer Männer die Jesus einladen. Das lässt vermuten, dass Marta unverheiratet ist und mit ihren Geschwistern in Betanien auf dem Ölberg zusammenlebt. Wir wissen nicht, ob dies die erste Begegnung ist. Sie und ihre Schwester Maria sind von Jesus begeistert.
Doch bald ärgert sich Marta, da ihre Schwester Maria nicht bei der Bewirtung der Gäste hilft, sondern Jesus zu Füßen sitzt. Deshalb fordert sie Jesus auf, Maria zurechtzuweisen. Da kommt die große Überraschung: Jesus tadelt nicht Maria, sondern Marta (Lukas 10,38 –42). Das Credo von Martas Schwester weiterlesen
In 1.Samuel 14,6 heißt es: «Es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.»
Was ist der Hintergrund dieses Verses? Wir vertrauen auf Gottes Möglichkeiten weiterlesen
Wir betrachten den fortlaufenden Text des Epheserbriefes. Dabei müssen die großen Gedankengänge im Blick behalten werden.
Paulus möchte für das große Bild begeistern. Der dreieinige Gott soll durch unser Leben verherrlicht werden. Jesus ist die Schlüsselperson. Durch ihn erhalten wir ein neues Leben, indem wir Gott in unser Leben einladen. Durch den Heiligen Geist ist er in uns. Gott hat durch Jesus alle trennenden Mauern entfernt. Dadurch entstehen eine neue Gemeinschaft und Einheit unter uns Menschen. Wenn wir unser Denken erneuern, leben wir als Kinder des Lichts, indem wir einander ergänzen. Das wirkt sich auch auf unsere engsten Beziehungen und unseren Alltag aus.
Die Kernzellen des menschlichen Zusammenlebens sind die Familie und der Beruf. Hier muss sich der Glaube bewähren.
Vom bekannten Berner Dichter Jeremias Gotthelf stammt das Wort: „Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.“
Leider gibt es immer wieder die umgekehrte Situation. Niemand soll erfahren, wie es zuhause zugeht.
Oft wird Epheser 5,21–33 einseitig zitiert, was zu einer falschen Wahrnehmung führt. In Vers 21 wird das Miteinander treffend umschrieben: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.“
Das Wort „einander“ wir dabei oft übersehen.
Im Prinzip können wir diesen Satz mitnehmen und alles ist gesagt. Oder den Grundsatz: „Kommt einander entgegen“. Er gilt für alle Beziehungen – auch für die Gemeinde und unsere Gesellschaft. Deshalb gelten die folgenden Empfehlungen für alle Beziehungen. Erneuerter Alltag weiterlesen
Nur noch eine Minderheit in Deutschland glaubt an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten.
Unter den Katholiken beantworten 38 Prozent die Frage danach mit „(eher) Ja“, bei den evangelischen Christen, die zu einer Landeskirche gehören, sind es nur 29 Prozent, allerdings glauben 58 Prozent der Christen in evangelischen Freikirchen daran. Das ergab eine am Mittwoch (1.4.26) veröffentlichte Online-Befragung unter 2010 Erwachsenen aus ganz Deutschland durch das Erfurter Meinungsforschungsinstitut Insa Consulere im Auftrag der mitteldeutschen Kirchenzeitungen „Glaube+Heimat“ und „Der Sonntag“. Von den muslimischen Befragten glaubt ein Drittel ebenfalls an eine leibliche Auferstehung Jesu. Von den konfessionslosen Befragten glauben demnach 82 Prozent nicht daran, 10 Prozent sind unsicher und 5 Prozent glauben daran.
Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann ist der christliche Glaube nach Paulus (1. Korinther 15) inhaltlos, vergeblich und eine Illusion. Predigt und Hoffnung wären sinnlos, die Vergebung unserer Verfehlungen unwirksam.
Die Auferstehung ist der Kern des christlichen Glaubens. Ostern – Er ist wahrhaft auferstanden weiterlesen
Am historischen Palmsonntag riefen die Menschen von Jerusalem Jesus zu: „Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 21,9). Dieser Ausruf stammt aus Psalm 118, der am gerade gefeierten Passahfest rezitiert wird.
Menschen, die Gott nur loben, weil er ihnen Gutes tut, werden in Psalm 118 aufgefordert, eine höhere Liga anzustimmen und ihm zu danken, weil er gut ist.
Gott ist nicht nur gut, sondern seine Gnade währt ewig.
Die Dauer der göttlichen Gnade ist ein besonderer Schwerpunkt dieses Lobgesangs. Trotz unserer Verfehlungen, Verirrungen, Anfechtungen und Zweifel hat die erlebte Gnade kein Verfalldatum, sondern währt ewiglich. Gott holt die alten bereinigten Geschichten nicht mehr hervor.
Der Einzug von Jesus in Jerusalem ist die Ouvertüre seiner Gnade, indem er die Folgen unserer Verfehlungen am Kreuz trägt und uns so die Möglichkeit gibt, versöhnt mit Gott zu leben.
Ganzer Text: Palmsonntag 2026 weiterlesen
Paulus schreibt in Epheser 5,1-20: Seid Gottes Nachahmer und lebt als Kinder des Lichts. Die Intention des Textes ist keine moralische Anweisung zur Besserung, sondern die Folge der erlebten Gnade durch Jesus. Paulus spricht davon, wie man zum eigentlichen Menschen wird.
Der Epheserbrief zeigt auf, dass wir mit unserem Leben den dreieinigen Gott ehren sollen. Jesus ist die Schlüsselperson. Wir wurden aus einem geistlich toten Zustand zu einem Leben mit Gott erweckt. Gott ist nicht fern, sondern für alle Menschen direkt da. Wir sind im Wesentlichen eins, ergänzen einander und werden so zu mündigen Persönlichkeiten. Veränderung geschieht durch ein von Gott geprägtes Denken und wirkt sich im Leben aus.
Paulus schreibt in Epheser 5: „1 Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! 2 Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!“
Nachdem Paulus von der Erneuerung des Denkens gesprochen hat, spricht er nun von den Auswirkungen des Glaubens auf das Leben. Wir sind zu einem neuen Leben als Gottes geliebte Kinder befreit (Epheser 5,1). Jesus übernahm die Konsequenzen unserer Verfehlungen, indem er sich als Opfer am Kreuz hingab (Epheser 5,2). Nun soll auch unser Leben ein Wohlgeruch für Gott sein. Wie Paulus es in Römer 12,1 sagt: „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.“
Wenn wir unser Denken mit der Hilfe Gottes erneuern, hat das Auswirkungen auf unser Leben. Lebt als Kinder des Lichts weiterlesen
Im vorangehenden Abschnitt sprach Paulus vom Wachstum und der Mündigkeit. Doch wie wird man ein mündiger Christ? Paulus schreibt in Epheser 4,17-32, dass man das alte Leben wie ein Kleid ablegt und als erneuerter Mensch lebt
Die Veränderung beginnt im Denken (Vers 17) und wird dadurch geprägt, wem und was ich in meinem Leben Raum gebe (Vers 27). Gott möchte nicht, dass wir nur christlich reden, sondern dass wir von Gott geprägt denken. Denn was wir denken, werden wir sagen und was wir sagen, prägt unser Leben.
Dass dies nicht automatisch geschieht, zeigt der heutige Abschnitt. Paulus schreibt Erneuertes Denken weiterlesen
In den ersten drei Kapiteln des Epheserbriefs macht Paulus deutlich, dass Christus in uns allen wohnt. Demzufolge müssten wir uns alle bestens verstehen und ein Herz und eine Seele sein. Doch dann überrascht es, was Paulus im vierten Kapitel schreibt:
„1 Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!“