Wir betrachten den fortlaufenden Text des Epheserbriefes. Dabei müssen die großen Gedankengänge im Blick behalten werden.
Paulus möchte für das große Bild begeistern. Der dreieinige Gott soll durch unser Leben verherrlicht werden. Jesus ist die Schlüsselperson. Durch ihn erhalten wir ein neues Leben, indem wir Gott in unser Leben einladen. Durch den Heiligen Geist ist er in uns. Gott hat durch Jesus alle trennenden Mauern entfernt. Dadurch entstehen eine neue Gemeinschaft und Einheit unter uns Menschen. Wenn wir unser Denken erneuern, leben wir als Kinder des Lichts, indem wir einander ergänzen. Das wirkt sich auch auf unsere engsten Beziehungen und unseren Alltag aus.
Die Kernzellen des menschlichen Zusammenlebens sind die Familie und der Beruf. Hier muss sich der Glaube bewähren.
Vom bekannten Berner Dichter Jeremias Gotthelf stammt das Wort: „Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.“
Leider gibt es immer wieder die umgekehrte Situation. Niemand soll erfahren, wie es zuhause zugeht.
Oft wird Epheser 5,21–33 einseitig zitiert, was zu einer falschen Wahrnehmung führt. In Vers 21 wird das Miteinander treffend umschrieben: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.“
Das Wort „einander“ wir dabei oft übersehen.
Im Prinzip können wir diesen Satz mitnehmen und alles ist gesagt. Oder den Grundsatz: „Kommt einander entgegen“. Er gilt für alle Beziehungen – auch für die Gemeinde und unsere Gesellschaft. Deshalb gelten die folgenden Empfehlungen für alle Beziehungen. Erneuerter Alltag weiterlesen




Nur noch eine Minderheit in Deutschland glaubt an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten.
Sardes war der Ausgangspunkt der 2500 Kilometer langen persischen Königsstraße, die nach Persepolis führte. Hier wurden jüdische Kriegsveteranen angesiedelt. Die Stadt Sardes galt als Zentrum der Teppichherstellung und des Färbens von empfindlichem Wollmaterial. Goldgewinnung und Handel waren weitere wichtige Einnahmequellen.
Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Interessant ist, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten. In Vers 7, 11, 17 und 29 von Kapitel 2 steht: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“
In den ersten drei Kapiteln des Epheserbriefs macht Paulus deutlich, dass Christus in uns allen wohnt. Demzufolge müssten wir uns alle bestens verstehen und ein Herz und eine Seele sein. Doch dann überrascht es, was Paulus im vierten Kapitel schreibt: