
Das Böse kann nur so viel Macht entfalten, wie Gott es zulässt. Gott setzt dem Bösen Grenzen.
Während der gesamten Menschheitsgeschichte hat Satan seinen tiefen Hass auf die Menschheit verborgen. Nun wird er offenbar. In Offenbarung 9,11 wird er als Verderber (Abgrund) und Anführer der zerstörerischen Mächte beschrieben.
Die Menschen, die sich nicht mit dem Lamm, sondern mit dem Engel des Verderbens verbunden haben, werden fünf Monate lang krank (Angstzustände, Muskelkrämpfe, Atembeschwerden). Sie wünschen den Tod herbei, können aber nicht sterben. Bei der sechsten Posaune stirbt dann ein Drittel der Menschheit.
Gott möchte, dass die Menschen die Wahrheit über Satan und sich selbst erkennen. Darum lässt er Satan Raum zum Wirken. Doch dieser Weckruf führt nicht zur Umkehr zu Gott. Die Menschen verharren in ihrer Auflehnung gegen Gott. Je stärker Gott eingreift, desto mehr zeigt sich der tiefsitzende Hass der Menschen gegen ihn. Durch die fünfte und sechste Posaune sollen die Menschen erkennen, was passiert, wenn Gott das Böse nicht mehr zurückhält. Die nun losgelassenen Kräfte kommen nicht aus dem Himmel, sondern sind von der Erde.
Auffallend ist, dass diese Mächte trotz ihrer unheimlichen Macht merkwürdig unfrei sind. Das Böse ist limitiert – Offenbarung 9 und 10 weiterlesen →