Purim – Das Ende des Antisemitismus

Angesichts der wieder aufkeimenden Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das alles irgendwann ein Ende haben?

„Seit 1979 ruft das iranische Regime zur Zerstörung der USA auf. Es ruft auch zur Zerstörung Israels auf, weil es im Weg steht, die USA zu zerstören.“

Im Jahr 2040 stoppt eine öffentlich aufgestellte Uhr in Teheran. Bis dann soll sich Ali Khameneis Prophezeiung vom Untergang Israels erfüllt haben.

Purim wird in diesem Jahr (2026) vom Montagabend, dem 2. März, bis Dienstagabend, dem 3. März, gefeiert. Es fällt mitten in die Zeit, in der die USA und Israel die Waffenfähigkeit des Irans einschränken wollen.

Gestern sagte Premierminister Benjamin Netanjahu: Seit 47 Jahren ruft das Ayatollah-Regime ‚Tod für Israel‘, ‚Tod für Amerika‘. Es hat unser Blut vergossen, viele Amerikaner getötet und sein eigenes Volk massakriert. Dieses mörderische terroristische Regime darf nicht mit Atomwaffen ausgestattet werden, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen.“  Purim – Das Ende des Antisemitismus weiterlesen

Die Offenbarung Jesu – 1

Die von den Jesus-Nachfolgern erwartete Wiederkunft Jesu blieb aus. Johannes war der letzte noch lebende Apostel. In diese spannungsvolle Situation hinein schenkte Gott Johannes Ende des ersten Jahrhunderts Visionen, um die wartenden Gemeinden in ihrer Bedrängnis zu stärken.

Das Buch soll in den Gemeinden vorgelesen werden (Offenbarung 1,3), damit die Menschen auf dem Weg mit Jesus Trost und Zuversicht erhalten und sich auf ihn ausrichten. Sie ist die Erfüllung des „Vaterunsers“: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden“.

Jesus, der hohepriesterliche König, ist inmitten seiner Gemeinden (Leuchter). Wir leben vom Geheimnis seiner unmittelbaren Gegenwart. Das ist die verborgene Kraft in aller Ohnmacht. Christus schenkt uns seine Nähe.

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Das Geheimnis Gottes – sein Masterplan

Im Epheser 3 lüftet Paulus das Geheimnis Gottes. In Vers 3 sagt er: „Mir ist durch Offenbarung das Geheimnis zu erkennen gegeben worden.“

Was ist das Geheimnis? In Vers 6 schreibt er: „Die Nationen sollen nämlich Miterben und Mitglieder am gleichen Leib sein und Mitteilhaber der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.“  Das Geheimnis Gottes – sein Masterplan weiterlesen

Das offene Ende

Paulus soll auf seinem Weg zum Kaiser noch einmal aufgehalten werden. Die Schlange in Apostelgeschichte 28 ist ein starkes Symbol.

Dass die Gläubigen aus Rom Paulus entgegenkamen, war für ihn nach all den Widerständen eine große Ermutigung. Die Gemeinschaft Gleichgesinnter stärkt ungemein. „Paulus dankte Gott und blickte mit neuem Mut in die Zukunft.“ Wir alle brauchen immer wieder Ermutigung – auch starke Persönlichkeiten.

Nachdem Paulus alle damals wichtigen jüdischen Gruppen angesprochen hat, merkt er, dass nun die nichtjüdischen Völker wichtiger werden. Paulus pflegt gute Beziehungen in der Umgebung des Kaisers.

In diesen zwei Jahren in Rom hatte Paulus die Möglichkeit, den Reisenden aus dem ganzen Reich, gute beschützt die gute Nachricht zu erklären. Offen bleibt die Frage, was nach dieser Zeit (Apostelgeschichte 28,30) mit Paulus geschah.

Paulus muss weitere Reisen unternommen haben. In seinen Briefen an Titus und Timotheus erwähnt er verschiedene Reiseziele (Kreta, den Mantel in Troas, weitere Tätigkeiten in Korinth und Milet).

Seine Freude ist die innere Gewissheit der unauflöslichen Gemeinschaft mit Jesus in alle Ewigkeit: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ (Römer 8,38–39).

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Vom Tod zum Leben

Mit dem Epheserbrief möchte Paulus uns für Gottes Plan begeistern. Wir loben Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wenn wir unsere Kindschaft durch die Erlösung in Jesus Christus annehmen. Während im letzten Abschnitt Jesus im Mittelpunkt stand, geht es heute um den Menschen (Epheser 2,1–10). Dabei geht es nicht um gute oder schlechte Menschen, sondern um die Zugehörigkeit.

Paulus spricht hier von seiner persönlichen Erfahrung. Bevor Christus ihm vor Damaskus begegnete, war er für Gottes Reden nicht ansprechbar. Jesus hat aber seine innere Sehnsucht nach dem Messias gesehen (Epheser 1,12 „Die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben“), sein Leben komplett verändert und ihm eine neue Perspektive gegeben.

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Zuversicht trotz Gegenwind

Was uns einschränkt, muss uns dienen. Was uns niederreißen will, muss uns zum Segen werden.

Paulus bringt die Botschaft dorthin, wohin Gott, dem er gehört und dient, ihn sendet. Weder radikale Juden, noch Sturm und Schiffbruch (Apostelgeschichte 27 ) können ihn daran hindern. Aus dieser kleinen Gruppe, die Jesus nachfolgt, soll jetzt einer vor den Kaiser treten und von Jesus und der Auferstehung erzählen.

Jesus sandte einen himmlischen Boten, der seinem treuen Diener Worte des Trostes ins Ohr flüsterte (Apg. 27,23 ). Darum blieb Paulus zuversichtlich, selbst mitten im Gegenwind.

Wenn wir zu Gott gehören und ihm dienen (Vers 23), können wir ihm vertrauen (25), dass er uns auch in der größten Not und in jedem Sturm beisteht. Wir dürfen dankbar (35) sein, dass Gott uns auf seine Weise helfen wird.

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Jesus ist die Schlüsselperson

Paulus möchte die Hörer des Epheserbriefs für Gottes große Vision, die er mit und durch uns verwirklichen will, begeistern.

Im ersten Abschnitt haben wir gesehen, dass die Basis unseres Glaubens der dreieinige Gott ist. Er möchte, dass wir seine Kinder werden, indem er uns durch Jesus erlöst und wir so Teil seines Masterplans werden. Dadurch wird Gottes Herrlichkeit durch uns erfahrbar.

Im heutigen Abschnitt (Epheser 1,15-23) schwärmt Paulus von Jesus und spitzt seine Aussagen bis zum letzten Vers zu. Jesus ist die Schlüsselperson weiterlesen

Gedanken zum Ökumenischen Bibelsonntag 2026

Sonntagsgedanken Toggenburger Tagblatt – 24. Januar 2026

Der letzte Sonntag im Januar ist der ökumenische Bibelsonntag. An diesem Tag soll die Bibel als lebendige Quelle des Glaubens neu entdeckt werden.

Papst Franziskus schrieb dazu im Jahr 2020: „Beginnen wir beim Evangelium: Lassen wir es offen auf dem Nachttisch liegen, tragen wir es in der Tasche mit uns, öffnen wir es auf dem Handy, lassen wir zu, dass es uns jeden Tag inspiriert. So werden wir entdecken, dass Gott uns nahe ist.“

Weiter schrieb er: „Die Bibel kann nicht nur einigen wenigen gehören, geschweige denn eine Sammlung von Büchern für wenige Auserwählte sein. Sie gehört vor allem dem Volk, das versammelt ist, um sie zu hören und sich in diesem Wort selbst zu erkennen.“

Der Verkauf von Bibeln hat sich in Grossbritannien innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt. Gibt es ein Comeback des Christentums? Klar ist, dass das Thema Glaube nicht mehr zu den Tabuthemen zählt und man wieder offener und ungezwungener damit umgeht. Immer mehr prominente Personen sprechen offen von ihrem Glauben und der Kraft, die sie aus der Bibel schöpfen. Um unsere Kultur- und Kunstgeschichte zu verstehen, müssen wir die dazugehörigen biblischen Geschichten kennen. Auch manche sprachliche Redewendungen haben ihren Ursprung in der Bibel, wie z.B. die „Hiobsbotschaft“.

Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fliessen“ (Johannes 7,38). Je mehr wir von der Bibel verstehen und je mehr wir erfassen, wer und wie Jesus ist, desto mehr wird sich unsere Sicht auf uns und unser Umfeld ändern.

Ich finde es hilfreich, gemeinsam in der Bibel zu lesen. Dadurch erhalten wir viel mehr Impulse. Je nach Lebenssituation lesen wir die Bibel aus einer anderen Perspektive. Die Bibel enthält auch viele hilfreiche Lebensweisheiten. So erfahren wir beispielsweise in Sprüche 12,25: „Sorgen drücken einen Menschen nieder; ein gutes Wort richtet ihn auf.