Sonntag, 19. April, 9:45 Uhr, Gottesdienst mit Essen (Teilete) Die Sehnsucht nach einem Leben ohne Leid (Römer 8, 18-25) Wini Neukom
Parallel zum Gottesdienst gibt es ein altersgerechtes Programm für die Kinder.
Sonntag, 19. April, 9:45 Uhr, Gottesdienst mit Essen (Teilete) Die Sehnsucht nach einem Leben ohne Leid (Römer 8, 18-25) Wini Neukom
Parallel zum Gottesdienst gibt es ein altersgerechtes Programm für die Kinder.
Wir betrachten den fortlaufenden Text des Epheserbriefes. Dabei müssen die großen Gedankengänge im Blick behalten werden.
Paulus möchte für das große Bild begeistern. Der dreieinige Gott soll durch unser Leben verherrlicht werden. Jesus ist die Schlüsselperson. Durch ihn erhalten wir ein neues Leben, indem wir Gott in unser Leben einladen. Durch den Heiligen Geist ist er in uns. Gott hat durch Jesus alle trennenden Mauern entfernt. Dadurch entstehen eine neue Gemeinschaft und Einheit unter uns Menschen. Wenn wir unser Denken erneuern, leben wir als Kinder des Lichts, indem wir einander ergänzen. Das wirkt sich auch auf unsere engsten Beziehungen und unseren Alltag aus.
Die Kernzellen des menschlichen Zusammenlebens sind die Familie und der Beruf. Hier muss sich der Glaube bewähren.
Vom bekannten Berner Dichter Jeremias Gotthelf stammt das Wort: „Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.“
Leider gibt es immer wieder die umgekehrte Situation. Niemand soll erfahren, wie es zuhause zugeht.
Oft wird Epheser 5,21–33 einseitig zitiert, was zu einer falschen Wahrnehmung führt. In Vers 21 wird das Miteinander treffend umschrieben: „Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.“
Das Wort „einander“ wir dabei oft übersehen.
Im Prinzip können wir diesen Satz mitnehmen und alles ist gesagt. Oder den Grundsatz: „Kommt einander entgegen“. Er gilt für alle Beziehungen – auch für die Gemeinde und unsere Gesellschaft. Deshalb gelten die folgenden Empfehlungen für alle Beziehungen. Erneuerter Alltag weiterlesen
Geheimnisvoll und mystisch beschreibt uns Johannes in Offenbarung 4 sein Erscheinen vor dem Thron Gottes. Er ringt um Worte, findet aber kaum zutreffende Beschreibungen. Unsere menschliche Sprache reicht nicht aus, um diese letzte Wirklichkeit angemessen zum Ausdruck zu bringen. Es ist ein Stammeln in den Worten, ein Suchen und Tasten nach Bildern.
Die Frage ist, ob wir das so zulassen können und uns in die Anbetung hineinnehmen oder uns verschließen.
Das Bild strahlt Ruhe, Frieden, Heiligkeit und Hingabe aus. Johannes nimmt wahr, wie das Umfeld auf das reagiert, was vom Thron ausgeht. Entscheidend ist meine Reaktion.
Die vier Gestalten leiten zur Anbetung Gottes hin und erwidern seine Liebe. Sie sprechen: „Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!“ (Offenbarung 4,8).
Und die Ältesten antworten: „Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden“ (Offenbarung 4,11).
Die Anbetung zu beschreiben, ist fast unmöglich. Anbetung kann man nicht als Zuschauer erleben. Man kann sie nur mitvollziehen. Sie ist die Hingabe all dessen, was man von Gott empfangen hat. So legen die Ältesten ihre Siegeskronen vor dem Thron nieder. Anbetung bedeutet dem dreimal heiligen Gott für alles Empfangene die Ehre zu geben.
Nur noch eine Minderheit in Deutschland glaubt an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten.
Unter den Katholiken beantworten 38 Prozent die Frage danach mit „(eher) Ja“, bei den evangelischen Christen, die zu einer Landeskirche gehören, sind es nur 29 Prozent, allerdings glauben 58 Prozent der Christen in evangelischen Freikirchen daran. Das ergab eine am Mittwoch (1.4.26) veröffentlichte Online-Befragung unter 2010 Erwachsenen aus ganz Deutschland durch das Erfurter Meinungsforschungsinstitut Insa Consulere im Auftrag der mitteldeutschen Kirchenzeitungen „Glaube+Heimat“ und „Der Sonntag“. Von den muslimischen Befragten glaubt ein Drittel ebenfalls an eine leibliche Auferstehung Jesu. Von den konfessionslosen Befragten glauben demnach 82 Prozent nicht daran, 10 Prozent sind unsicher und 5 Prozent glauben daran.
Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann ist der christliche Glaube nach Paulus (1. Korinther 15) inhaltlos, vergeblich und eine Illusion. Predigt und Hoffnung wären sinnlos, die Vergebung unserer Verfehlungen unwirksam.
Die Auferstehung ist der Kern des christlichen Glaubens. Ostern – Er ist wahrhaft auferstanden weiterlesen
Am historischen Palmsonntag riefen die Menschen von Jerusalem Jesus zu: „Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 21,9). Dieser Ausruf stammt aus Psalm 118, der am gerade gefeierten Passahfest rezitiert wird.
Menschen, die Gott nur loben, weil er ihnen Gutes tut, werden in Psalm 118 aufgefordert, eine höhere Liga anzustimmen und ihm zu danken, weil er gut ist.
Gott ist nicht nur gut, sondern seine Gnade währt ewig.
Die Dauer der göttlichen Gnade ist ein besonderer Schwerpunkt dieses Lobgesangs. Trotz unserer Verfehlungen, Verirrungen, Anfechtungen und Zweifel hat die erlebte Gnade kein Verfalldatum, sondern währt ewiglich. Gott holt die alten bereinigten Geschichten nicht mehr hervor.
Der Einzug von Jesus in Jerusalem ist die Ouvertüre seiner Gnade, indem er die Folgen unserer Verfehlungen am Kreuz trägt und uns so die Möglichkeit gibt, versöhnt mit Gott zu leben.
Ganzer Text: Palmsonntag 2026 weiterlesen
Sardes war der Ausgangspunkt der 2500 Kilometer langen persischen Königsstraße, die nach Persepolis führte. Hier wurden jüdische Kriegsveteranen angesiedelt. Die Stadt Sardes galt als Zentrum der Teppichherstellung und des Färbens von empfindlichem Wollmaterial. Goldgewinnung und Handel waren weitere wichtige Einnahmequellen.
Die Gemeinde in Sardes erhielt durch Johannes ein Sendschreiben, in dem Jesus ihren geistlichen Zustand bemängelte (Offenbarung 3,1–6). In den Augen Jesu ist die christliche Gemeinschaft in Sardes zwar aktiv, doch es fehlt ihr der lebendige Glaube. Die Gemeinde wird aufgefordert, aufzuwachen. Jesus ruft auch in den Evangelien mehrmals zur Wachsamkeit auf. Denjenigen, die das Ziel erreichen, verspricht er weiße Kleider und seine persönliche Fürsprache vor dem himmlischen Vater.
Im „Buch des Lebens“ sind Weitere Briefe aus dem Himmel – Offenbarung 3 weiterlesen
Paulus schreibt in Epheser 5,1-20: Seid Gottes Nachahmer und lebt als Kinder des Lichts. Die Intention des Textes ist keine moralische Anweisung zur Besserung, sondern die Folge der erlebten Gnade durch Jesus. Paulus spricht davon, wie man zum eigentlichen Menschen wird.
Der Epheserbrief zeigt auf, dass wir mit unserem Leben den dreieinigen Gott ehren sollen. Jesus ist die Schlüsselperson. Wir wurden aus einem geistlich toten Zustand zu einem Leben mit Gott erweckt. Gott ist nicht fern, sondern für alle Menschen direkt da. Wir sind im Wesentlichen eins, ergänzen einander und werden so zu mündigen Persönlichkeiten. Veränderung geschieht durch ein von Gott geprägtes Denken und wirkt sich im Leben aus.
Paulus schreibt in Epheser 5: „1 Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! 2 Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!“
Nachdem Paulus von der Erneuerung des Denkens gesprochen hat, spricht er nun von den Auswirkungen des Glaubens auf das Leben. Wir sind zu einem neuen Leben als Gottes geliebte Kinder befreit (Epheser 5,1). Jesus übernahm die Konsequenzen unserer Verfehlungen, indem er sich als Opfer am Kreuz hingab (Epheser 5,2). Nun soll auch unser Leben ein Wohlgeruch für Gott sein. Wie Paulus es in Römer 12,1 sagt: „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.“
Wenn wir unser Denken mit der Hilfe Gottes erneuern, hat das Auswirkungen auf unser Leben. Lebt als Kinder des Lichts weiterlesen
Im vorangehenden Abschnitt sprach Paulus vom Wachstum und der Mündigkeit. Doch wie wird man ein mündiger Christ? Paulus schreibt in Epheser 4,17-32, dass man das alte Leben wie ein Kleid ablegt und als erneuerter Mensch lebt
Die Veränderung beginnt im Denken (Vers 17) und wird dadurch geprägt, wem und was ich in meinem Leben Raum gebe (Vers 27). Gott möchte nicht, dass wir nur christlich reden, sondern dass wir von Gott geprägt denken. Denn was wir denken, werden wir sagen und was wir sagen, prägt unser Leben.
Dass dies nicht automatisch geschieht, zeigt der heutige Abschnitt. Paulus schreibt Erneuertes Denken weiterlesen
Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Interessant ist, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten. In Vers 7, 11, 17 und 29 von Kapitel 2 steht: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“
Glaube bedeutet Nähe und Abhängigkeit von Jesus. Die große Gefahr ist der jesuslose Jesusdienst. In Laodizea steht Jesus vor der Tür. Sardes meint, die Gemeinde sei lebendig, ist aber tot. In Ephesus ist die Liebe zu Jesus verblasst. In Pergamon hat man den Glauben verweltlicht und in Thyatira hat man ihn verdreht. Nur Smyrna und Philadelphia sind positiv.
Folgendes verspricht Jesus allen, die mit ihm verbunden sind: himmlische Nahrung (2,7), ewiges Leben (2,11), einen neuen ehrenvollen Namen (2,17), eine erfüllende Aufgabe (2,27-28), himmlische Gemeinschaft (3,4-5), Schutz und Bewahrung (3,10), Gemeinschaft mit ihm und dem himmlischen Vater (3,20-21).
Neben lobenden Worten, Zusagen und Verheißungen legt Jesus auch den Finger auf die wunden Punkte. Briefe aus dem Himmel – Offenbarung 2 weiterlesen
In den ersten drei Kapiteln des Epheserbriefs macht Paulus deutlich, dass Christus in uns allen wohnt. Demzufolge müssten wir uns alle bestens verstehen und ein Herz und eine Seele sein. Doch dann überrascht es, was Paulus im vierten Kapitel schreibt:
„1 Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!“