Viva Ebnat-Kappel

Sonntag, 8. Februar, 9:45 Uhr,  Gottesdienst, Gott ist nicht fern (Epheser 2,11-22) Es gibt im Reich Gottes keine ethnischen und sozialen Unterschiede. Alle, die sich durch Jesus mit Gott versöhnen lassen, haben durch Gottes Geist Zugang zum himmlischen Vater und sind Teilhaber (Bürger) in Gottes Reich.  (Hanspeter Obrist) Einige Stunden nach dem Gottesdienst erscheint auf der Webseite eine Zusammenfassung.

Parallel zum Gottesdienst gibt es ein altersgerechtes Programm für die Kinder. Viva Ebnat-Kappel weiterlesen

Vom Tod zum Leben

Mit dem Epheserbrief möchte Paulus uns für Gottes Plan begeistern. Wir loben Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wenn wir unsere Kindschaft durch die Erlösung in Jesus Christus annehmen. Während im letzten Abschnitt Jesus im Mittelpunkt stand, geht es heute um den Menschen (Epheser 2,1–10). Dabei geht es nicht um gute oder schlechte Menschen, sondern um die Zugehörigkeit.

Paulus spricht hier von seiner persönlichen Erfahrung. Bevor Christus ihm vor Damaskus begegnete, war er für Gottes Reden nicht ansprechbar. Jesus hat aber seine innere Sehnsucht nach dem Messias gesehen (Epheser 1,12 „Die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben“), sein Leben komplett verändert und ihm eine neue Perspektive gegeben.

Ab Epheser 2,1 schreibt Paulus: Vom Tod zum Leben weiterlesen

Zuversicht trotz Gegenwind

Was uns einschränkt, muss uns dienen. Was uns niederreißen will, muss uns zum Segen werden.

Paulus bringt die Botschaft dorthin, wohin Gott, dem er gehört und dient, ihn sendet. Weder radikale Juden, noch Sturm und Schiffbruch (Apostelgeschichte 27 ) können ihn daran hindern. Aus dieser kleinen Gruppe, die Jesus nachfolgt, soll jetzt einer vor den Kaiser treten und von Jesus und der Auferstehung erzählen.

Jesus sandte einen himmlischen Boten, der seinem treuen Diener Worte des Trostes ins Ohr flüsterte (Apg. 27,23 ). Darum blieb Paulus zuversichtlich, selbst mitten im Gegenwind.

Wenn wir zu Gott gehören und ihm dienen (Vers 23), können wir ihm vertrauen (25), dass er uns auch in der größten Not und in jedem Sturm beisteht. Wir dürfen dankbar (35) sein, dass Gott uns auf seine Weise helfen wird.

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Jesus ist die Schlüsselperson

Paulus möchte die Hörer des Epheserbriefs für Gottes große Vision, die er mit und durch uns verwirklichen will, begeistern.

Im ersten Abschnitt haben wir gesehen, dass die Basis unseres Glaubens der dreieinige Gott ist. Er möchte, dass wir seine Kinder werden, indem er uns durch Jesus erlöst und wir so Teil seines Masterplans werden. Dadurch wird Gottes Herrlichkeit durch uns erfahrbar.

Im heutigen Abschnitt (Epheser 1,15-23) schwärmt Paulus von Jesus und spitzt seine Aussagen bis zum letzten Vers zu. Jesus ist die Schlüsselperson weiterlesen

Gedanken zum Ökumenischen Bibelsonntag 2026

Sonntagsgedanken Toggenburger Tagblatt – 24. Januar 2026

Der letzte Sonntag im Januar ist der ökumenische Bibelsonntag. An diesem Tag soll die Bibel als lebendige Quelle des Glaubens neu entdeckt werden.

Papst Franziskus schrieb dazu im Jahr 2020: „Beginnen wir beim Evangelium: Lassen wir es offen auf dem Nachttisch liegen, tragen wir es in der Tasche mit uns, öffnen wir es auf dem Handy, lassen wir zu, dass es uns jeden Tag inspiriert. So werden wir entdecken, dass Gott uns nahe ist.“

Weiter schrieb er: „Die Bibel kann nicht nur einigen wenigen gehören, geschweige denn eine Sammlung von Büchern für wenige Auserwählte sein. Sie gehört vor allem dem Volk, das versammelt ist, um sie zu hören und sich in diesem Wort selbst zu erkennen.“

Der Verkauf von Bibeln hat sich in Grossbritannien innerhalb von fünf Jahren fast verdoppelt. Gibt es ein Comeback des Christentums? Klar ist, dass das Thema Glaube nicht mehr zu den Tabuthemen zählt und man wieder offener und ungezwungener damit umgeht. Immer mehr prominente Personen sprechen offen von ihrem Glauben und der Kraft, die sie aus der Bibel schöpfen. Um unsere Kultur- und Kunstgeschichte zu verstehen, müssen wir die dazugehörigen biblischen Geschichten kennen. Auch manche sprachliche Redewendungen haben ihren Ursprung in der Bibel, wie z.B. die „Hiobsbotschaft“.

Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fliessen“ (Johannes 7,38). Je mehr wir von der Bibel verstehen und je mehr wir erfassen, wer und wie Jesus ist, desto mehr wird sich unsere Sicht auf uns und unser Umfeld ändern.

Ich finde es hilfreich, gemeinsam in der Bibel zu lesen. Dadurch erhalten wir viel mehr Impulse. Je nach Lebenssituation lesen wir die Bibel aus einer anderen Perspektive. Die Bibel enthält auch viele hilfreiche Lebensweisheiten. So erfahren wir beispielsweise in Sprüche 12,25: „Sorgen drücken einen Menschen nieder; ein gutes Wort richtet ihn auf.

Drei Gründe Gott zu loben

Die Viva-Bewegung legt neu den Fokus auf die Werte einer gelebten Gemeinschaft. Was zeichnet eine Kirchgemeinde oder eine Jesusgemeinschaft aus? Der Epheserbrief befasst sich mit der Ekklesiologie. Deshalb betrachten wir dieses biblische Buch von Paulus abschnittsweise.

Die Römer hatten Ephesus zur Hauptstadt der Provinz Kleinasien gemacht. Mit dem Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin Artemis, die auch Diana genannt wurde, beherbergte Ephesus eines der Sieben Weltwunder der Antike. Drei Gründe Gott zu loben weiterlesen

Jesus die erwartete Hoffnung und Rettung

Porcius Festus, der römische Prokurator in Judäa (60-62), hält es für absurd, einen Gefangenen ohne Anklage festzuhalten. Der einzige Punkt, den Festus ausmachen kann, ist, dass Paulus daran glaubt, dass Jesus auferstanden ist. 

Als Herodes Agrippa II. hinzukommt, ergibt sich eine gute Gelegenheit, den Fall zu besprechen. Er war die Fachperson, da er die Oberaufsicht über den Hohepriester hatte. »Diesen Mann würde ich gern selber einmal hören!«, sagt Agrippa.

Paulus gibt das Licht, das in seinem Leben vor Damaskus aufgegangen ist, weiter (Apg. 26,18). Er knüpft an die Erwartung des ganzen Volkes an, dass dieses Licht aufgeht, von dem Jesaja spricht (Vers 23).

Es geht um einen Herrschaftswechsel im Leben: „Aus der Herrschaft des Satans zu Gott“ (Vers 18).

Das Zeugnis mündet nun in die direkte Frage an Agrippa (Vers 27). Die Antwort ist ausweichend, lässt aber gleichzeitig erkennen, dass er angesprochen wurde. Agrippa wollte zwar alles über den neuen Glauben wissen, aber nicht sein Leben durchleuchten lassen.

Es geht nicht in erster Linie darum, Recht zu haben, sondern darum, dass Menschen von der Macht der Finsternis zum Licht umkehren (Vers 18).

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Paulus vor Festus und Herodes Agrippa II.

Porcius Festus, der römische Prokurator in Judäa (60-62), hält es für absurd, einen Gefangenen ohne Anklage festzuhalten. Der einzige Punkt, den Festus ausmachen kann, ist, dass Paulus daran glaubt, dass Jesus auferstanden ist. 

Als Herodes Agrippa II. hinzukommt, ergibt sich eine gute Gelegenheit, den Fall zu besprechen. Er war die Fachperson, da er die Oberaufsicht über den Hohepriester hatte. »Diesen Mann würde ich gern selber einmal hören!«, erwiderte Agrippa.

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Siehe, ich mache alles neu

Der Leitvers für das Jahr 2026 steht in Offenbarung 21,5:

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.

Es wäre interessant zu hören, was dieser Bibelvers spontan in uns allen auslöst. Einige denken vielleicht: Super, alle meine Fragen und Probleme lösen sich auf. Andere möchten lieber beim Bewährten bleiben und nicht schon wieder alles auf den Kopf stellen oder neue Dinge lernen. Laut Umfragen möchten ca. 60 –70% der Menschen keine Veränderungen. Alles soll so bleiben, wie man es kennt. Denn gewisse Rituale geben uns Halt und Sicherheit.

Um den Vers besser einordnen zu können, ist es wichtig, mehr über den Hintergrund zu erfahren. Siehe, ich mache alles neu weiterlesen