Erneuertes Denken

Im vorangehenden Abschnitt sprach Paulus vom Wachstum und der Mündigkeit. Doch wie wird man ein mündiger Christ? Paulus schreibt in Epheser 4,17-32, dass man das alte Leben wie ein Kleid ablegt und als erneuerter Mensch lebt

Die Veränderung beginnt im Denken (Vers 17) und wird dadurch geprägt, wem und was ich in meinem Leben Raum gebe (Vers 27). Gott möchte nicht, dass wir nur christlich reden, sondern dass wir göttlich denken. Denn was wir denken, werden wir sagen und was wir sagen, prägt unser Leben.

Dass dies nicht automatisch geschieht, zeigt der heutige Abschnitt. Paulus schreibt Erneuertes Denken weiterlesen

Viva Ebnat-Kappel

Sonntag, 15. März, 9:45 Uhr, Gottesdienst, Erneuertes Denken Epheser 4,17-32  Die Veränderung beginnt mit dem Denken (Vers 17) und wird dadurch geprägt, wem und was ich in meinem Leben Raum gebe (Vers 27). Erneuerung geschieht von innen nach außen. 

Parallel zum Gottesdienst gibt es ein altersgerechtes Programm für die Kinder.

Zum Anmeldeformular / Anmeldeschluss: 22. März 2026

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Briefe aus dem Himmel – Offenbarung 2

Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Interessant ist, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten. In Vers 7, 11, 17 und 29 von Kapitel 2 steht: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“

Glaube bedeutet Nähe und Abhängigkeit von Jesus. Die große Gefahr ist der jesuslose Jesusdienst. In Laodizea steht Jesus vor der Tür. Sardes meint, die Gemeinde sei lebendig, ist aber tot. In Ephesus ist die Liebe zu Jesus verblasst. In Pergamon hat man den Glauben verweltlicht und in Thyatira hat man ihn verdreht. Nur Smyrna und Philadelphia sind positiv.

Folgendes verspricht Jesus allen, die mit ihm verbunden sind: himmlische Nahrung (2,7), ewiges Leben (2,11), einen neuen ehrenvollen Namen (2,17), eine erfüllende Aufgabe (2,27-28), himmlische Gemeinschaft (3,4-5), Schutz und Bewahrung (3,10), Gemeinschaft mit ihm und dem himmlischen Vater (3,20-21).

Neben lobenden Worten, Zusagen und Verheißungen legt Jesus auch den Finger auf die wunden Punkte. Briefe aus dem Himmel – Offenbarung 2 weiterlesen

Einheit, Ergänzung und Mündigkeit

In den ersten drei Kapiteln des Epheserbriefs macht Paulus deutlich, dass Christus in uns allen wohnt. Demzufolge müssten wir uns alle bestens verstehen und ein Herz und eine Seele sein. Doch dann überrascht es, was Paulus im vierten Kapitel schreibt:

„1 Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!“ 

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Purim – Das Ende des Antisemitismus

Angesichts der wieder aufkeimenden Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das alles irgendwann ein Ende haben?

„Seit 1979 ruft das iranische Regime zur Zerstörung der USA auf. Es ruft auch zur Zerstörung Israels auf, weil es im Weg steht, die USA zu zerstören.“

Im Jahr 2040 stoppt eine öffentlich aufgestellte Uhr in Teheran. Bis dann soll sich Ali Khameneis Prophezeiung vom Untergang Israels erfüllt haben.

Purim wird in diesem Jahr (2026) vom Montagabend, dem 2. März, bis Dienstagabend, dem 3. März, gefeiert. Es fällt mitten in die Zeit, in der die USA und Israel die Waffenfähigkeit des Irans einschränken wollen.

Gestern sagte Premierminister Benjamin Netanjahu: Seit 47 Jahren ruft das Ayatollah-Regime ‚Tod für Israel‘, ‚Tod für Amerika‘. Es hat unser Blut vergossen, viele Amerikaner getötet und sein eigenes Volk massakriert. Dieses mörderische terroristische Regime darf nicht mit Atomwaffen ausgestattet werden, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen.“  Purim – Das Ende des Antisemitismus weiterlesen

Die Offenbarung Jesu – 1

Die von den Jesus-Nachfolgern erwartete Wiederkunft Jesu blieb aus. Johannes war der letzte noch lebende Apostel. In diese spannungsvolle Situation hinein schenkte Gott Johannes Ende des ersten Jahrhunderts Visionen, um die wartenden Gemeinden in ihrer Bedrängnis zu stärken.

Das Buch soll in den Gemeinden vorgelesen werden (Offenbarung 1,3), damit die Menschen auf dem Weg mit Jesus Trost und Zuversicht erhalten und sich auf ihn ausrichten. Sie ist die Erfüllung des „Vaterunsers“: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden“.

Jesus, der hohepriesterliche König, ist inmitten seiner Gemeinden (Leuchter). Wir leben vom Geheimnis seiner unmittelbaren Gegenwart. Das ist die verborgene Kraft in aller Ohnmacht. Christus schenkt uns seine Nähe.

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Das Geheimnis Gottes – sein Masterplan

Im Epheser 3 lüftet Paulus das Geheimnis Gottes. In Vers 3 sagt er: „Mir ist durch Offenbarung das Geheimnis zu erkennen gegeben worden.“

Was ist das Geheimnis? In Vers 6 schreibt er: „Die Nationen sollen nämlich Miterben und Mitglieder am gleichen Leib sein und Mitteilhaber der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium.“  Das Geheimnis Gottes – sein Masterplan weiterlesen

Das offene Ende

Paulus soll auf seinem Weg zum Kaiser noch einmal aufgehalten werden. Die Schlange in Apostelgeschichte 28 ist ein starkes Symbol.

Dass die Gläubigen aus Rom Paulus entgegenkamen, war für ihn nach all den Widerständen eine große Ermutigung. Die Gemeinschaft Gleichgesinnter stärkt ungemein. „Paulus dankte Gott und blickte mit neuem Mut in die Zukunft.“ Wir alle brauchen immer wieder Ermutigung – auch starke Persönlichkeiten.

Nachdem Paulus alle damals wichtigen jüdischen Gruppen angesprochen hat, merkt er, dass nun die nichtjüdischen Völker wichtiger werden. Paulus pflegt gute Beziehungen in der Umgebung des Kaisers.

In diesen zwei Jahren in Rom hatte Paulus die Möglichkeit, den Reisenden aus dem ganzen Reich, gute beschützt die gute Nachricht zu erklären. Offen bleibt die Frage, was nach dieser Zeit (Apostelgeschichte 28,30) mit Paulus geschah.

Paulus muss weitere Reisen unternommen haben. In seinen Briefen an Titus und Timotheus erwähnt er verschiedene Reiseziele (Kreta, den Mantel in Troas, weitere Tätigkeiten in Korinth und Milet).

Seine Freude ist die innere Gewissheit der unauflöslichen Gemeinschaft mit Jesus in alle Ewigkeit: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ (Römer 8,38–39).

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Vom Tod zum Leben

Mit dem Epheserbrief möchte Paulus uns für Gottes Plan begeistern. Wir loben Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wenn wir unsere Kindschaft durch die Erlösung in Jesus Christus annehmen. Während im letzten Abschnitt Jesus im Mittelpunkt stand, geht es heute um den Menschen (Epheser 2,1–10). Dabei geht es nicht um gute oder schlechte Menschen, sondern um die Zugehörigkeit.

Paulus spricht hier von seiner persönlichen Erfahrung. Bevor Christus ihm vor Damaskus begegnete, war er für Gottes Reden nicht ansprechbar. Jesus hat aber seine innere Sehnsucht nach dem Messias gesehen (Epheser 1,12 „Die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben“), sein Leben komplett verändert und ihm eine neue Perspektive gegeben.

Ab Epheser 2,1 schreibt Paulus: Vom Tod zum Leben weiterlesen