Geheimnisvoll und mystisch beschreibt uns Johannes in Offenbarung 4 sein Erscheinen vor dem Thron Gottes. Er ringt um Worte, findet aber kaum zutreffende Beschreibungen. Unsere menschliche Sprache reicht nicht aus, um diese letzte Wirklichkeit angemessen zum Ausdruck zu bringen. Es ist ein Stammeln in den Worten, ein Suchen und Tasten nach Bildern.
Die Frage ist, ob wir das so zulassen können und uns in die Anbetung hineinnehmen oder uns verschließen.
Das Bild strahlt Ruhe, Frieden, Heiligkeit und Hingabe aus. Johannes nimmt wahr, wie das Umfeld auf das reagiert, was vom Thron ausgeht. Entscheidend ist meine Reaktion.
Die vier Gestalten leiten zur Anbetung Gottes hin und erwidern seine Liebe. Sie sprechen: „Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!“ (Offenbarung 4,8).
Und die Ältesten antworten: „Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden“ (Offenbarung 4,11).
Die Anbetung zu beschreiben, ist fast unmöglich. Anbetung kann man nicht als Zuschauer erleben. Man kann sie nur mitvollziehen. Sie ist die Hingabe all dessen, was man von Gott empfangen hat. So legen die Ältesten ihre Siegeskronen vor dem Thron nieder. Anbetung bedeutet dem dreimal heiligen Gott für alles Empfangene die Ehre zu geben.
Sardes war der Ausgangspunkt der 2500 Kilometer langen persischen Königsstraße, die nach Persepolis führte. Hier wurden jüdische Kriegsveteranen angesiedelt. Die Stadt Sardes galt als Zentrum der Teppichherstellung und des Färbens von empfindlichem Wollmaterial. Goldgewinnung und Handel waren weitere wichtige Einnahmequellen.