Schlagwortarchiv: Jesus

Freut euch mit mir

Es ist spannend, wie Menschen aus gegensätzlichen Hintergründen zu Jesus kommen. Doch die Schriftgelehrten ärgern sich über die Randständigen. Jesus fordert sie aber auf, sich mit ihm zu freuen und erzählt ihnen die Geschichte von einem Hirten, der seine 99 Schafe zurücklässt, um das eine verlorene Schaf zu suchen (Lukas 15,1-7). Gemäß Jesus liegt der Fokus im Reich Gottes darin, Menschen zurück zu Gott zu bringen. Freut euch mit mir weiterlesen

Gott sucht Anbeter – Offenbarung 11

Offenbarung 11

Die Offenbarung entfaltet uns ein Bild von einem Gott, der die Menschen wachrütteln will. Wie beim Auszug aus Ägypten Mose und Aaron vor dem Pharao aufgetreten sind, berichtet uns Johannes von zwei Zeugen, die einen klaren letzten Ruf zur Umkehr proklamieren.

Auffällig ist, dass Johannes den Fokus auf die Menschen richten soll, die Gott anbeten. Die zweite Gruppe, die den Vorplatz des Tempels 3,5 Jahre zertretet, ist ein Bild für Menschen, die nicht die Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit Gott in sich tragen. Gott sucht Anbeter – Offenbarung 11 weiterlesen

Einer sieht mehr

Die zehn Aussätzigen in Lukas 17,11-19 schreien nicht „Warum?“, sondern Meister, hab Erbarmen mit uns. Jesus bewirkt, dass Geschundene in seiner Gegenwart wieder Worte finden, weil er Hoffnung verbreitet. Sie fordern nicht Heilung, sondern sein Erbarmen.

Er fordert sie auf, sich auf den Weg zu machen. Sie glauben und vertrauen seinem Wort. Manchmal müssen wir ohne sichtbare Veränderung weitergehen.

Im Grunde war es das Schlimmste, als unrein zu gelten, da dies von Gott und den Menschen trennt.

14 Während sie hingingen, wurden sie gereinigt. 15 Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme; 16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samaritaner.

Dem Samariter wird klar, dass dieser Jesus mehr ist als ein Heiler. Der Samariter erkennt die göttliche Gegenwart in Jesus.

Im Hinblick auf den alten Streit über die rechte Gottesverehrung zwischen Juden und Samaritern (Johannes 4,20), erkennt ausgerechnet ein Verstoßener Gott und sein Heil.

Diese Hoffnungsgeschichte sagt all denen, die an Leib und Seele geschunden sind, dass die Rettung durch den Glauben größer ist als alles in unserem Leben. „Dein Glaube hat dich gerettet“ – und nicht nur körperlich heil gemacht. Wer dankt, erhält mehr.

Ganzer Beitrag lesen:  Einer sieht mehr weiterlesen

Glaube, der vertraut

Mit dem Wort „Glauben” verbinden wir unterschiedliche Dinge. Während der Fußball-WM macht es beispielsweise einen Unterschied, ob ich sage, ich glaube, dass die Mannschaft existiert, oder ob ich sage, ich glaube an die Mannschaft.

Der religiöse Begriff „Glaube” wird immer wieder in die erste Kategorie gedrängt, es geht jedoch in der Bibel um die zweite. Glauben bedeutet nicht, die Jesusgeschichten für wahr oder lehrreich zu halten, sondern darum, sich Jesus anzuvertrauen, auch wenn nicht alles so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben.

Das sehen wir im Bericht des Hauptmanns, der in Kapernaum auf Jesus zugeht. Jesus hat für ihn lobende Worte. Er sagt über ihn: Bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.

Es lohnt sich also, diese Begegnung mit Jesus genauer unter die Lupe zu nehmen. In Matthäus 8,5-13 heißt es: Glaube, der vertraut weiterlesen

Das Credo von Martas Schwester

Eine Geschichte aus der Bibel sorgt immer wieder für Verwunderung. Jesus wird von Marta in ihr Haus eingeladen. Sonst sind es immer Männer die Jesus einladen. Das lässt vermuten, dass Marta unverheiratet ist und mit ihren Geschwistern in Betanien auf dem Ölberg zusammenlebt. Wir wissen nicht, ob dies die erste Begegnung ist. Sie und ihre Schwester Maria sind von Jesus begeistert.

Doch bald ärgert sich Marta, da ihre Schwester Maria nicht bei der Bewirtung der Gäste hilft, sondern Jesus zu Füßen sitzt. Deshalb fordert sie Jesus auf, Maria zurechtzuweisen. Da kommt die große Überraschung: Jesus tadelt nicht Maria, sondern Marta (Lukas 10,38 –42). Das Credo von Martas Schwester weiterlesen

Palmsonntag 2026

Am historischen Palmsonntag riefen die Menschen von Jerusalem Jesus zu: Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 21,9). Dieser Ausruf stammt aus Psalm 118, der am gerade gefeierten Passahfest rezitiert wird.

Menschen, die Gott nur loben, weil er ihnen Gutes tut, werden in Psalm 118 aufgefordert, eine höhere Liga anzustimmen und ihm zu danken, weil er gut ist.

Gott ist nicht nur gut, sondern seine Gnade währt ewig.

Die Dauer der göttlichen Gnade ist ein besonderer Schwerpunkt dieses Lobgesangs. Trotz unserer Verfehlungen, Verirrungen, Anfechtungen und Zweifel hat die erlebte Gnade kein Verfalldatum, sondern währt ewiglich. Gott holt die alten bereinigten Geschichten nicht mehr hervor.

Der Einzug von Jesus in Jerusalem ist die Ouvertüre seiner Gnade, indem er die Folgen unserer Verfehlungen am Kreuz trägt und uns so die Möglichkeit gibt, versöhnt mit Gott zu leben.

Ganzer Text:  Palmsonntag 2026 weiterlesen