Alle Beiträge von Hanspeter Obrist

Göttliche Kraft im Namen Jesus

Die Heilung des Schwerstbehinderten an der Schönen Pforte in Jerusalem (Apostelgeschichte 3,1-26) ist ein öffentliches Zeichen dafür, dass das „göttliche Wirken durch Jesus“ mit seinem Tod am Kreuz nicht zu Ende war, sondern in den Glaubenden weitergeht. Im Namen Jesu wirkt dieselbe Kraft, in der Jesus unterwegs war.

Als Petrus die Hand des von Geburt an Gelähmten ergreift, Göttliche Kraft im Namen Jesus weiterlesen

Überraschende Aussage Jesu über die Seele

Gottesdienst 14. April 2024
Ein Post auf Facebook hat mich dazu angeregt, über unsere Seele nachzudenken. Der Schreiber behauptete: „Die Seele ist ein flüchtiges Trugbild unserer Programmierung, welches mit unserem Tod mitstirbt.“

Der Gedanke dahinter ist ganz einfach: Wenn die Seele nur mit unserem Körper existiert, dann brauche ich mich nicht um Glauben oder Gott zu kümmern.

Die Sadduzäer in der Bibel glauben genau das. Überraschende Aussage Jesu über die Seele weiterlesen

Das Wirken des Heiligen Geistes in mir

Gottesdienst 7. April 2024

Was ist seelisch, was intellektuell und was ist das Wirken des Heiligen Geistes?

Die Frage aus dem Fragekasten lautet: „Wie werde ich sicher, dass Jesus bzw. der Heilige Geist in mir lebt?“ Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn der Glaube kann auch intellektuell oder seelisch sein.

Als erstes fällt auf, dass Das Wirken des Heiligen Geistes in mir weiterlesen

Gemeinsam unterwegs

Im Tempel nahmen die ersten Jesusnachfolger an den öffentlichen Gebeten und Lesungen teil (Apostelgeschichte 2,46-47). Damals gab es keine Bibeln für die einzelnen Personen. So war das gemeinsame Lesen aus den Heiligen Schriften ein wichtiger Bestandteil. Auch heute öffnen sich durch das gemeinsame Lesen der Bibel neue Perspektiven.

In den Häusern feierten sie miteinander. Wahrscheinlich Gemeinsam unterwegs weiterlesen

Jesus ist wahrhaftig auferstanden

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Lukas 24,34). Das ist der Ostergruß der Jesusnachfolger, als die Emmausjünger bei ihnen in Jerusalem ankamen.

Im wahrscheinlich ersten Glaubensbekenntnis heißt es: „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal“  (1. Korinther 15,3–6).

Paulus sagt einige Verse (14) weiter:  „Wenn Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos [leer], inhaltslos aber auch euer Glaube.“
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Karfreitag

Am Karfreitag erinnern sich die Christen an die Kreuzigung von Jesus. Bis ins 4. Jahrhundert feierten sie Karfreitag und Ostern zur Zeit des jüdischen Passahfestes. Die Synode von Nicäa im Jahr 325 beendete diesen Brauch, um von den Juden unabhängig zu sein.

Jesus wurde nicht irgendwann gekreuzigt, sondern genau an dem Tag, an dem die Passahlämmer geschlachtet wurden. Das ist kein Zufall, sondern eine Botschaft. Jesus starb als das Passahlamm Gottes.

Als Johannes der Täufer Jesus sieht, sagt er in Johannes 1,29 : „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!

Bis heute gibt es die Tradition des Osterlammes. Karfreitag weiterlesen

Palmsonntag – Der seltsame Triumphzug von Jesus

Am Palmsonntag erinnern wir uns an den Einzug von Jesus auf einem Esel in Jerusalem. Damit beginnt die Karwoche, in der man sich an das Abendmahl, den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus erinnert.

Das ist eine seltsame Geschichte. Der Ausruf der Leute stammt aus Psalm 118. Statt im Palast aufzuräumen, geht Jesus in den Tempel. Die Botschaft des Palmsonntags ist: Jesus lässt sich nicht instrumentalisieren. Er widmet sich den Menschen, die sich täglich nach seiner Hilfe sehnen.

In Matthäus 21,1-17 heißt es: Palmsonntag – Der seltsame Triumphzug von Jesus weiterlesen

Gott fügt hinzu

Gott fügte der Gemeinschaft der ersten Jesusnachfolgern täglich neue Menschen hinzu, weil sie auf einmal eine Offenheit hatten für andere Menschen, die Gott ihnen anvertrauen wollte.

In ihrer Gemeinschaft waren alle gleichwertig, wenn auch unterschiedlich begabt. Männer und Frauen waren vom gleichen Geist bewegt. Jeder brachte sich mit seinen Möglichkeiten ein.

Gott tat durch die Apostel Zeichen und Wunder und bestätigte so, dass die Kraft Jesu weiterwirkt (Apostelgeschichte 2,22 / 5.Mose 34,10-12).

Impuls aus dem offenen Bibel-Treff Ebnat-Kappel, März 24

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Gotteserfahrung

Durch die Begegnung mit Gott verändern sich die Menschen so sehr, dass ihre Gemeinschaft anziehend wird. Sie denken nicht mehr nur an sich selbst, sondern haben den Wunsch, andere zu fördern und zu beschenken (Apostelgeschichte 2,37-47).

Als Petrus öffentlich vom Wirken Gottes spricht, geht die Botschaft nicht äußerlich an den Zuhörern vorbei, sondern trifft sie mitten ins Herz. Der Heilige Geist spricht sie an und weckt in ihnen den Wunsch, ihr Leben zu ändern.

Petrus spricht von drei Schritten: Denkt um und beginnt mit Gott und Jesus zu leben. Bekennt euren Neuanfang öffentlich (Taufe). Und lasst euch von Gott führen (empfangt den Heiligen Geist). Gotteserfahrung weiterlesen

Gottes Geist schenkt eine neue Sicht

Der Heilige Geist erinnert Petrus an die geistlichen Zusammenhänge, damit er sie den Menschen erklären kann (Apostelgeschichte 2,14-21).

Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist uns an alles erinnern wird (Johannes 14,26).

Ebenso bewirkt der Heilige Geist in uns, dass ein Bibelwort in unsere Situation hineinspricht und wir plötzlich geistliche Zusammenhänge verstehen.

Gottes Geist verändert unser Herz. Dann sieht ein Mensch auf einmal, was Gott alles tut und schon getan hat, und er wird ihm dafür danken.

Impuls aus dem offenen Bibel-Treff Ebnat-Kappel, März 24

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