
Die adventliche Fastenzeit umfasste ursprünglich 40 Tage und endete am ersten Weihnachtstag (25. Dezember). Beim Fasten, von dem Jesus sprach, steht nicht der Verzicht im Zentrum. Fasten heißt vielmehr: etwas loslassen, um Zeit mit Gott zu haben.
Jesus kommt in der Bergpredigt auf das Fasten zu sprechen. In Matthäus 6,16-18 heißt es:
16 Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler! Denn sie verstellen ihre Gesichter, damit sie den Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
Beim Fasten geht es nicht darum, Eindruck auf andere zu machen. Fasten ist eine Sache zwischen uns und Gott.
Der Sinn des Fastens weiterlesen
Die Gemeinde in Antiochia wuchs, weil Migranten aus Zypern und dem heutigen Tunesien die gesellschaftlichen Schranken beiseite schoben und allen von Jesus und seiner verändernden Kraft erzählten.
Die Erzählung von Hiob wirft viele Fragen auf. Der Begriff „Hiobsbotschaft“ hat sich für eine tragische Nachricht eingebürgert.
Nachdem Jesus in der Bergpredigt aufgezeigt hat, mit wem er das Reich Gottes bauen will, dass es um den ursprünglichen Sinn der Gebote geht, dass alles mit den Gedanken beginnt und dass man nicht den Weg der Vergeltung gehen soll, zeigt er nun auf, dass man das
Jesus bezeichnet die Liebe für den, der mir gegenüber feindlich gesinnt ist, als das Markenzeichen des himmlischen Vaters. Von dieser Liebe Gottes sollen wir uns anstecken lassen.