Archiv der Kategorie: Bibel-Treff

Wer keine Argumente hat, droht

Petrus erinnert den Hohen Rat mit dem Psalm 118 in Apostelgeschichte 4,11 daran, dass es schon in den Heiligen Schriften steht, dass Jesus zum Eckstein wird. Auch wenn vieles geschehen musste, war jetzt die Möglichkeit zur Umkehr und Neuorientierung.

Dass die Schriftgelehrten nicht antworten können (Apg. 4,14), stellt ihre Autorität in Frage. In ihrer Schwäche bleibt ihnen nur die Drohung (Apg. 4,18).

Petrus zeigt auf, dass Glaubensfreiheit einen hohen Stellenwert hat. In Glaubensfragen ist Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.

Die Geschichte der Jesusbewegung ist geprägt von Gegenwind und Menschen, die durch göttliche Kraft über sich hinauswachsen und tiefe Gotteserfahrungen machen.

Sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen, ist ein wichtiger Teil der Jesusbewegung. Sie hätten sich auch in einem geschützten Rahmen treffen können und wären so nicht dem Widerstand ausgesetzt gewesen.  Wer keine Argumente hat, droht weiterlesen

Gottes Handeln kann zu Widerstand führen

Beim Verhör der Apostel Petrus und Johannes war nach wie vor die Frage aktuell, wer ihnen den Auftrag gegeben hat (Apostelgeschichte 4,7). Petrus weist auf den auferstandenen Jesus (Apg. 7,10).

Spannend ist, dass sich viele in Jerusalem nicht auf Jesus einlassen wollten, obwohl die Zeichen allen bekannt waren (Apostelgeschichte 4,16). Wunder führen nicht zwangsläufig zum Glauben, sondern können auch Widerstand hervorrufen.

Für die Sadduzäer, die eine liberale Theologie vertraten und nicht an ein Leben nach dem Tod glaubten, war die Jesusbewegung besonders ärgerlich. Die Jesusgläubigen störten ihr Leben, das sie über den Hohen Rat mit den Römern arrangiert hatten. Der Hohe Rat (Sanhedrin) bestand zu einem großen Teil aus Sadduzäern, die untereinander verwandt waren.

Impuls aus dem offenen Bibel-Treff Ebnat-Kappel

Gottes Handeln kann zu Widerstand führen weiterlesen

Leben im Gegenwind

Die erste Gemeinde fand neuen Mut im Blick auf die Größe Gottes (Apostelgeschichte 4,24).

Durch Psalm 2 erkannten sie: Gegenwind ist normal (Apostelgeschichte 4,25-26). Widerstand gehört zum Heilsplan Gottes. Deshalb bitten sie nicht darum, dass der Gegenwind verschwinden möge, sondern dass sie sich davon nicht einschüchtern lassen und ohne Hemmungen davon erzählen, dass Jesus den Tod überwunden hat (Apostelgeschichte 4,33).

Interessant ist die Reihenfolge in ihrer Bitte. Leben im Gegenwind weiterlesen

Zeit der Umkehr zu Gott mit Segen

Petrus zeigt in seiner zweiten Predigt auf, dass eine Zeit der Umkehr und des Segens begonnen hat, in der Gott uns durch seinen Geist aufrichtet, bis später die Zeit der Wiederherstellung kommen wird (Apostelgeschichte 3,20-21). Das wird geschehen, wenn Jesus wiederkommt.

Bis dahin wird Gott uns durch seine Kraft aufrichten. Sie wird oft besonders in unserer Schwachheit wirksam und sichtbar, nämlich dann, wenn Menschen trotz aller Schwierigkeiten am Lob Gottes festhalten und erleben, wie Gottes Kraft sie aufrichtet und sie gesegnet werden Zeit der Umkehr zu Gott mit Segen weiterlesen

Ergreif die Hand

Dem Geheilten an der Schönen Pforte in Jerusalem ist sofort klar, dass nicht Petrus, sondern Gott der Urheber dieses Wunders ist (Apostelgeschichte 3,1-26). Manchmal denken wir, dass es Orte oder Menschen sind, die Heilung bewirken. Petrus aber erklärt, dass es das Vertrauen in Jesus ist.

Wie drückt der Gelähmte sein Vertrauen aus? Petrus streckt ihm die Hand entgegen und er ergreift sie.

Jesus streckt uns auch heute seine Hand entgegen. Er will uns an die Hand nehmen und uns aus unserer Not herausführen. Ergreif die Hand weiterlesen

Göttliche Kraft im Namen Jesus

Die Heilung des Schwerstbehinderten an der Schönen Pforte in Jerusalem (Apostelgeschichte 3,1-26) ist ein öffentliches Zeichen dafür, dass das „göttliche Wirken durch Jesus“ mit seinem Tod am Kreuz nicht zu Ende war, sondern in den Glaubenden weitergeht. Im Namen Jesu wirkt dieselbe Kraft, in der Jesus unterwegs war.

Als Petrus die Hand des von Geburt an Gelähmten ergreift, Göttliche Kraft im Namen Jesus weiterlesen

Gemeinsam unterwegs

Im Tempel nahmen die ersten Jesusnachfolger an den öffentlichen Gebeten und Lesungen teil (Apostelgeschichte 2,46-47). Damals gab es keine Bibeln für die einzelnen Personen. So war das gemeinsame Lesen aus den Heiligen Schriften ein wichtiger Bestandteil. Auch heute öffnen sich durch das gemeinsame Lesen der Bibel neue Perspektiven.

In den Häusern feierten sie miteinander. Wahrscheinlich Gemeinsam unterwegs weiterlesen

Gott fügt hinzu

Gott fügte der Gemeinschaft der ersten Jesusnachfolgern täglich neue Menschen hinzu, weil sie auf einmal eine Offenheit hatten für andere Menschen, die Gott ihnen anvertrauen wollte.

In ihrer Gemeinschaft waren alle gleichwertig, wenn auch unterschiedlich begabt. Männer und Frauen waren vom gleichen Geist bewegt. Jeder brachte sich mit seinen Möglichkeiten ein.

Gott tat durch die Apostel Zeichen und Wunder und bestätigte so, dass die Kraft Jesu weiterwirkt (Apostelgeschichte 2,22 / 5.Mose 34,10-12).

Impuls aus dem offenen Bibel-Treff Ebnat-Kappel, März 24

Gott fügt hinzu weiterlesen

Gotteserfahrung

Durch die Begegnung mit Gott verändern sich die Menschen so sehr, dass ihre Gemeinschaft anziehend wird. Sie denken nicht mehr nur an sich selbst, sondern haben den Wunsch, andere zu fördern und zu beschenken (Apostelgeschichte 2,37-47).

Als Petrus öffentlich vom Wirken Gottes spricht, geht die Botschaft nicht äußerlich an den Zuhörern vorbei, sondern trifft sie mitten ins Herz. Der Heilige Geist spricht sie an und weckt in ihnen den Wunsch, ihr Leben zu ändern.

Petrus spricht von drei Schritten: Denkt um und beginnt mit Gott und Jesus zu leben. Bekennt euren Neuanfang öffentlich (Taufe). Und lasst euch von Gott führen (empfangt den Heiligen Geist). Gotteserfahrung weiterlesen

Gottes Geist schenkt eine neue Sicht

Der Heilige Geist erinnert Petrus an die geistlichen Zusammenhänge, damit er sie den Menschen erklären kann (Apostelgeschichte 2,14-21).

Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist uns an alles erinnern wird (Johannes 14,26).

Ebenso bewirkt der Heilige Geist in uns, dass ein Bibelwort in unsere Situation hineinspricht und wir plötzlich geistliche Zusammenhänge verstehen.

Gottes Geist verändert unser Herz. Dann sieht ein Mensch auf einmal, was Gott alles tut und schon getan hat, und er wird ihm dafür danken.

Impuls aus dem offenen Bibel-Treff Ebnat-Kappel, März 24

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