Thomas will einen Glauben zum Anfassen. Jesus offenbart sich Thomas in der Gemeinschaft. Der Auferstandene weiß genau, was sein Jünger gesagt hat. So entdecken wir ganz nebenbei, dass die Jünger nie allein waren, auch wenn sie äußerlich nichts von Jesus wahrnahmen. Vieles, was uns wichtig erscheint, rückt in Gottes Gegenwart in den Hintergrund.
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Archiv der Kategorie: Gottesdienst – Impuls
Der verdorrte Feigenbaum
Die Bibel berichtet in Markus 11,12-26, wie Jesus an einem Feigenbaum vergeblich nach Früchten sucht. Daraufhin sagt Jesus, dass dieser Baum nie wieder Früchte tragen wird und verdorrt. Eine bizarre Geschichte. Was will Jesus damit sagen? Die Antwort liegt im Kontext der Geschichte. Der verdorrte Feigenbaum weiterlesen
Gott sei Dank
140 Jahre Viva Ebnat-Kappel
Alles ist ein Geschenk des Himmels. Der Dank ist unsere Antwort an Gott. Heute steht nicht ein Jubiläum im Mittelpunkt, sondern der Dank.
Paulus sagt in Kolosser 3,17: „Alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!“
Mit Worten und Taten sagen wir dem himmlischen Vater durch Jesus DANKE.
Paulus schreibt in Römer 1,21, dass der Mangel an Dank unser Urproblem ist: „Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen auf Nichtiges verfielen.“
Dank ist die Antwort an Gott für unser Leben.
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Wähle das Leben
Ich bin gebeten worden, etwas über Jeremia 17,5.7-8 zu sagen. Es ist ein Aufruf zur Weisheit. Unsere Entscheidungen haben Auswirkungen. Wir sind herausgefordert, vom Ende her zu denken und trotz aller Widerstände bei der Quelle zu bleiben. Der Text gehört zu den Weisheitssprüchen. Wähle das Leben weiterlesen
Das Entscheidende
Nachdem Jesus das Reich Gottes skizzierte, spricht er in Matthäus 7 davon, wie man mit dieser Botschaft umgehen kann.
Im letzten Beitrag sahen wir, dass jede Person, die Gott sucht, ihn findet und den Heiligen Geist empfängt. Dieser wird die Person leiten und verändern. Wir sollen auch nicht zulassen, dass das, was uns heilig ist, von anderen zerrissen und zertreten wird.
Nun geht es darum, wie die Botschaft vom Reich Gottes aufgenommen wird und worauf es wirklich ankommt. Das Entscheidende weiterlesen
Wer sucht, der findet
Jesus sagt: „Wer sucht, der findet“. Er will seine Kraft nicht für die einsetzen, die alles zerreißen und zertreten. Wer sich aus freien Stücken Jesus zuwendet und bei ihm bleibt, entdeckt viele Perlen.
Jesus beendet die Bergpredigt in Matthäus 7. Die letzten Worte haben es in sich. Nachdem Jesus unser Miteinander angesprochen hat, spricht er nun davon, wie wir mit der Botschaft vom Reich Gottes umgehen sollen. Wer sucht, der findet weiterlesen
Vom Umgang mit anderen Menschen
In Matthäus fünf und sechs in der Bergpredigt geht es vor allem um uns selbst und unsere Beziehung zum Vater im Himmel. Im siebten Kapitel geht es um unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen.
Jesus sagt in Matthäus 7,1-5: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“
Jesus vertieft diesen Grundsatz mit einer Illustration: Vom Umgang mit anderen Menschen weiterlesen
Das Geheimnis eines guten Verwalters
Das Gleichnis vom verschwenderischen Verwalter (Lukas 16,1-13) verwirrt. Das zeigen schon die verschiedenen Überschriften der Bibelübersetzungen zu dieser Geschichte.
Die Zürcher Bibel titelt: „Die Geschichte vom gerissenen Verwalter“. Die neue Genfer Übersetzung schreibt: „Das Gleichnis vom ungetreuen Verwalter“. Luther: „Vom ungerechten Verwalter“. Die Neue evangelistische Übersetzung: „Der kluge Verwalter“ und Hoffnung für alle: „Wie man sein Geld richtig einsetzt“.
Eine Geschichte, die also ganz unterschiedliche Gedanken auslöst: Das Geheimnis eines guten Verwalters weiterlesen
Ankommen im Jetzt
Einmal mehr spricht Jesus in der Bergpredigt über unsere Gedanken. Wo sind wir mit unseren Gedanken? Beim Geld (Matthäus 6,19-24) oder verstrickt in die Sorgen des Lebens (Matthäus 6,25-34)? Jesus spricht vom «Trachten nach dem Reich Gottes» (Matthäus 6,33). Was ist das für ein Deal?
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Die Weisen aus dem Morgenland
Am 6. Januar ist Epiphanias. Der Tag wir auch als das „Fest der Erscheinung des Herrn“ bezeichnet. Dieser Tag ist nach Ostern der zweitälteste christliche Feiertag. Vor der Kalenderreform war er der Jahresanfang. An ihm wird heute die Offenbarung der Göttlichkeit Jesu gefeiert. Je nach Region und Kirche wird an diesem Tag der Geburt Jesu mit der Verehrung durch die jüdischen Hirten, der Anbetung durch die Weisen, der Taufe Jesu oder an das erste Wunder bei der Hochzeit zu Kana gedacht.
Bei uns ist der Tag als Dreikönigstag bekannt. Wir erinnern uns an die Geschichte aus Matthäus 2,1-12: Die Weisen aus dem Morgenland weiterlesen