Archiv der Kategorie: Gottesdienst – Impuls

Jesus überrascht mit ewigem Leben

Jesus sagt nicht, dass wir als Belohnung für ein gutes Leben das ewige Leben bekommen.

Er sagt: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen“ (Johannes 5,24).

Wir übertragen diese Aussage oft mit: Wer mein Wort hört und glaubt, der wird das ewige Leben erhalten.

Jesus sagt aber: „Hat ewiges Leben.“

Das ist keine einmalige, missverständliche Aussage. Auch Jesus überrascht mit ewigem Leben weiterlesen

Jesu überraschende Aussage über den Weg

Jesus sagt in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“.

Das ist die Antwort auf die Frage von Thomas, wie wir an denselben Ort kommen können, an den Jesus hingeht, um beim himmlischen Vater für uns einen Lebensraum vorzubereiten.

Das ist eine steile Ansage von Jesus in einer interpretationsorientierten Kultur. Das Judentum zeichnet sich gerade dadurch aus, dass jeder Rabbi seine eigenen Erklärungen findet und damit seinen Weg definiert.

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Überraschende Aussage Jesu über die Seele

Gottesdienst 14. April 2024
Ein Post auf Facebook hat mich dazu angeregt, über unsere Seele nachzudenken. Der Schreiber behauptete: „Die Seele ist ein flüchtiges Trugbild unserer Programmierung, welches mit unserem Tod mitstirbt.“

Der Gedanke dahinter ist ganz einfach: Wenn die Seele nur mit unserem Körper existiert, dann brauche ich mich nicht um Glauben oder Gott zu kümmern.

Die Sadduzäer in der Bibel glauben genau das. Überraschende Aussage Jesu über die Seele weiterlesen

Das Wirken des Heiligen Geistes in mir

Gottesdienst 7. April 2024

Was ist seelisch, was intellektuell und was ist das Wirken des Heiligen Geistes?

Die Frage aus dem Fragekasten lautet: „Wie werde ich sicher, dass Jesus bzw. der Heilige Geist in mir lebt?“ Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn der Glaube kann auch intellektuell oder seelisch sein.

Als erstes fällt auf, dass Das Wirken des Heiligen Geistes in mir weiterlesen

Jesus ist wahrhaftig auferstanden

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Lukas 24,34). Das ist der Ostergruß der Jesusnachfolger, als die Emmausjünger bei ihnen in Jerusalem ankamen.

Im wahrscheinlich ersten Glaubensbekenntnis heißt es: „Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal“  (1. Korinther 15,3–6).

Paulus sagt einige Verse (14) weiter:  „Wenn Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos [leer], inhaltslos aber auch euer Glaube.“
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Karfreitag

Am Karfreitag erinnern sich die Christen an die Kreuzigung von Jesus. Bis ins 4. Jahrhundert feierten sie Karfreitag und Ostern zur Zeit des jüdischen Passahfestes. Die Synode von Nicäa im Jahr 325 beendete diesen Brauch, um von den Juden unabhängig zu sein.

Jesus wurde nicht irgendwann gekreuzigt, sondern genau an dem Tag, an dem die Passahlämmer geschlachtet wurden. Das ist kein Zufall, sondern eine Botschaft. Jesus starb als das Passahlamm Gottes.

Als Johannes der Täufer Jesus sieht, sagt er in Johannes 1,29 : „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!

Bis heute gibt es die Tradition des Osterlammes. Karfreitag weiterlesen

Palmsonntag – Der seltsame Triumphzug von Jesus

Am Palmsonntag erinnern wir uns an den Einzug von Jesus auf einem Esel in Jerusalem. Damit beginnt die Karwoche, in der man sich an das Abendmahl, den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus erinnert.

Das ist eine seltsame Geschichte. Der Ausruf der Leute stammt aus Psalm 118. Statt im Palast aufzuräumen, geht Jesus in den Tempel. Die Botschaft des Palmsonntags ist: Jesus lässt sich nicht instrumentalisieren. Er widmet sich den Menschen, die sich täglich nach seiner Hilfe sehnen.

In Matthäus 21,1-17 heißt es: Palmsonntag – Der seltsame Triumphzug von Jesus weiterlesen

Gott will in uns wohnen

Eine zweite unerwartete Jesus-Aussage / Gottesdienst 10. März 2024

Nach einer jüdischen Erzählung überraschte ein Jude einige Gelehrte, die bei ihm zu Gast waren, mit der Frage: „Wo wohnt Gott?“ Seine Gäste lachten ihn aus: „Was sagst du! Die Welt ist voll seiner Herrlichkeit!“ Er aber antwortete auf seine eigene Frage: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“

Jesus sagt in Johannes 14,23: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“

Was meint Jesus damit?

Gott wohnt im Himmel. In der Bibel ist er auf dieser Erde im brennenden Dornbusch und auf dem Gottesberg in der Wüste erschienen. Dann hat er den ersten Tempel mit seiner Gegenwart erfüllt.

Gottes Gegenwart ist das Entscheidende. „Wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“ Gott will in uns wohnen weiterlesen

Einheit in Verschiedenheit 

Gottesdienst, 3. März 24 / Hanspeter Obrist

Zum Thema „Einheit in Verschiedeneheit“ könnte man ganze Vortragsreihen füllen. Mir geht es hier um eine grobe Einordnung.

Jeder von uns ist ein Unikat. Trotz aller Verschiedenheit ist Jesus die Einheit wichtig. In Johannes 17,11 betet Jesus: „Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir!“

Paulus schreibt in Galater 5,15: „Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet!“

In Epheser 4,1-3 ermutigt Paulus zur Einheit. Er schreibt: „Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend! Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.“
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