„Etwas ganz Neues hat begonnen“ (2.Korinther 5,17).
Was haben die Christen, was andere nicht haben?
Luther übersetzt den Vers so: „17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. … 20 so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“
Die Volxbibel interpretiert: „17 Wenn jemand mit Jesus Christus ein neues Leben angefangen hat, dann geht wirklich was total Neues los. Der ganze alte Schrott ist weg, es hat ein neues Leben angefangen! … 20 in seinem Auftrag sagen wir allen: Bleibt keine Feinde von Gott! Lehnt das Friedensangebot nicht ab!“
In der „Hoffnung für alle“ steht: „17 Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen. … 20 Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus.“
Die Elberfelder Bibel schreibt: „17 Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. … 20 wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!“
Glaube ist nicht immer logisch, aber theo-logisch. Glaube ignoriert die Lebensrealität nicht, sondern fügt Gott hinzu. Er hilft uns in unserem Schlamassel.
Gott schenkt uns eine neue Perspektive. Wir sind nicht losgelöst, sondern erlöst. Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln.
Unsere Identität ist geprägt davon, Kinder Gottes zu sein. Wir handeln standesgemäß als Kinder Gottes.
Wir haben einen neuen Umgang mit Schuld. Nicht verdrängen und vergessen, sondern bekennen und verändern. Der stellvertretende Tod von Jesus am Kreuz ist der Angelpunkt. Wir vergeben und nehmen Vergebung in Anspruch.
Mit Gottes Hilfe verändern wir uns. Es geht nicht um den Zustand, sondern um die Zielrichtung. Wir wenden uns nicht mehr von Gott ab, sondern ihm zu.
Wir lieben Gott bedingungslos, weil auch er uns liebt, weil wir sind.
Der Himmel ist eine Beziehungsfrage. Deshalb geht es schon hier um eine gelebte Beziehung zum Vater, Sohn und zum Heiligen Geist.
Wir entwickeln Empathie und haben einen Blick für unsere Mitmenschen. Die Welt dreht sich nicht nur um mich.
Es muss nicht mehr im Moment für mich stimmen, sondern wir haben eine Ewigkeitsperspektive. Wir können auch für etwas Höheres verzichten. Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Übergang ins Eigentliche.
Wir sind keine Solisten, sondern eine Gemeinschaft. Wir gestehen ein, dass wir es aus eigener Kraft nicht schaffen, und nehmen dankbar Hilfe in Anspruch. Unser Ziel ist kein Nebeneinander, sondern ein Miteinander und Füreinander.
Durch die gemeinsame Identität in Jesus entsteht durch den Heiligen Geist eine übernatürliche Dynamik.
Wir laden unsere Mitmenschen dazu ein, Teil dieser Gemeinschaft zu werden.
Wir teilen Freud und Leid – die Perlen des Lebens.